SCHRADER Abwasseraufbereitung
in der Holzwerkstoffindustrie
SCHRADER Abwasseraufbereitung
Angesichts der künftig steigenden Konkurrenz um Wasser und des wachsenden Bedarfs an ressourcenschonendem Umgang mit Frischwasser gewinnt die Abwasseraufbereitung in der Holzwerkstoffindustrie zunehmend an Bedeutung.
Die Abwasseraufbereitungsanlage von SCHRADER ist daher ökologisch und ökonomisch die optimale Lösung für die weltweit strenger werdenden Vorschriften (z.B. Wasserrahmenrichtlinie):
Die Anlage ermöglicht eine vollautomatisierte Behandlung des Abwassers, da die anfallenden Produkte einer Prozessstufe als Einsatzstoff für eine andere Prozessstufe dienen, auch wenn die einzelnen Prozesse zeitlich oder räumlich getrennt ablaufen.
Mechanische Vorreinigung
In der mechanischen Vorreinigung wird das Abwasser von den festen Bestandteilen getrennt, um die Eindampfungsanlage vor Verstopfungen und Abrasion zu schützen und das Fouling zu minimieren.
Die mechanische Vorreinigung besteht aus zwei hintereinander geschalteten Reinigungsstufen: Das Bogensieb für die groben und die Dekanterzentrifuge für die feinen Partikel. Das Wasser aus dem Holz wird mit anderen Produktionsabwässern über das Bogensieb geleitet, um dort Feststoffe bis zu 5 mm abzutrennen und dem Feststofflager zuzuführen. Optional können die Feststoffe vor der Verbrennung weiter abgepresst werden. Das gesiebte Abwasser wird in einem als Puffer genutzten Tank aufgefangen und von dort zum Dekanter gepumpt, um die restlichen Partikel durch Zentrifugalkraft abzutrennen.
Die hier abgetrennten Feststoffe werden ebenfalls dem Feststofflager zugeführt, von wo aus alle Filterrückstände in der Energieanlage nahezu rückstandslos thermisch verwertet werden können. Das vorgereinigte Abwasser wird im Klarlaufbehälter aufgefangen und für die Eindampfung bereitgestellt.
SCHRADER Supervision
Durch den Einsatz modernster Datentechnik ist es möglich, mit minimalem Aufwand den Betrieb der technischen Anlagen optimal zu unterstützen. Die so geschaffene Datentransparenz erhöht die Diagnosemöglichkeiten und wirkt sich positiv auf die Betriebseffizient des Systems und der Wartungsaktivitäten aus.
Mechanische Vorreinigung: Abtrennen der im Abwasser befindlichen ungelösten Feststoffe
- Entfernung von Partikeln aus dem Prozessabwasser mittels Bogensieb
- Feinabtrennung der restlichen Trübstoffe mittels Dekanterzentrifuge
- Zufuhr des gereinigten Abwassers zur Eindampfung
- Zufuhr der Feststoffe zur Verbrennung
Eindampfung
Vom Klarlaufbehälter aus gelangt das mit gelösten Substanzen belastete Abwasser in den zweigeteilten Fallfilmverdampfer. Hier werden die gelösten Substanzen von 1-2 Gew.-% auf ca. 10 Gew.-% aufkonzentriert und dem Endkonzentrator zugeführt. Für die Beheizung des Fallfilmverdampfers werden dessen Brüden im Brüdenverdichter auf ein höheres Energieniveau gehoben, zusätzlich heizt der im Endkonzentrator entstehende Dampf den Fallfilmverdampfer. Um diese energetische optimierte Fahrweise zu nutzen, ist ein kontinuierlicher Anlagenbetrieb notwendig, da jedes Anfahren unter erhöhter Zufuhr von Prozessdampf erfolgen muss.
Im Endkonzentrator, der aus einem Zwangsumlaufverdampfer mit integriertem Rundrohrwärmetauscher besteht, wird die gewünschte Konzentration der gelösten Substanzen von 20 -30 Gew.-% erreicht. Dieses Endkonzentrat wird ebenfalls zur thermischen Verwertung der Energieanlage zugeführt.
Das anfallende Brüdenkondensat aus dem Fallfilmverdampfer wird in der Prozessdampferzeugung wiederverwendet. Damit ist eine nahezu reststofffreie Aufbereitung des Produktionsabwassers gewährleistet.
Prozessdampferzeugung
Zur Erzeugung von Prozessdampf wird ein Dampferzeuger eingesetzt, der nach dem Naturumlauf-Prinzip arbeitet und mit Thermal-Öl oder Frischdampf beheizt wird. Der Dampferzeuger besteht aus einem vertikal angeordneten Rundrohr-Wärmetauscher und einem Dampfseparator.
Als Speisewasser wird das gesammelte Brüdenkondensat aus der Eindampfungsanlage eingesetzt, bei zusätzlichem Bedarf wird Frischwasser zugeführt. Der Prozessdampf wird fast vollständig der Holzwertstoff-Produktionsanlage zugeführt. Ein geringer Anteil des Prozessdampfes dient zur Beheizung des Vor- und des Endkonzentrators der Eindampfungsanlage.
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