Food & Pharma

Hochwertige Technologie zur Extraktion von Aromen

SCHRADER: Ihr Spezialist für hochwertige Technologie zur Extraktion von Aromen, Wirk- und Duftstoffen für die Kosmetik - und Lebensmittelindustrie, sowie von hochreinen Wirkstoffen für die Pharmaindustrie.

SCHRADER ist auf das Engineering und den Bau von Extraktionsanlagen mit und ohne nachgeschaltete Eindampfung, Destillation oder Rektifikation sowie auf Anlagen für die Ansatz- und Mischtechnik spezialisiert. Ob Food, Pharma oder Kosmetik: Die Prozesse beruhen auf denselben Verfahren und werden individuell auf Ihre Anforderungen zugeschnitten – bis hin zur schlüsselfertigen Anlage.

Noch viel mehr als die Lebensmittelindustrie verlangt die Pharmaindustrie ein Höchstmaß an Qualität, Reproduzierbarkeit und Sorgfalt, zudem legt SCHRADER besonderen Wert auf Qualifizierung und normgerechte Entwicklung und Fertigung. Lückenlose Dokumentationen sind absolut unerlässlich und erfolgen auf Basis der FDA-Vorschriften (Food and Drug Administration) oder der GMP-Richtlinien (Good Manufacturing Practice).

SCHRADER führt grundsätzlich folgende Qualifizierung und Validierung Ihrer Anlage gemäß EU GMP Leitfaden Annex 15 durch:

Design Qualification (DQ) –
Design Qualifizierung

Factory Acceptance Test (FAT) - Werksabnahme

Installation Qualification (IQ) -
Installationsqualifizierung

Operational Qualification (OQ) –
Funktionsqualifizierung

Performance Qualification (PQ) –
Leistungsqualifizierung

Lebensmittelindustrie

In Deutschland gilt seit dem 01.01.2006 das Lebensmittelhygiene“-Paket der EG. Es bezieht sich auf die zentrale Lebensmittelüberwachung, stellt erhöhte Anforderungen an die Primärproduktion (Ausgangs- und Hilfsstoffe), regelt die Zusammenlegung von Lebens- und Futtermitteln und verschärft Anforderungen an Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit. Es wird deutschlandweit umgesetzt über das LFGB.

Pharmaindustrie

Europaweit wird der EG-GMP-Leitfaden Teil 1 für Arzneimittel und Teil 2 für Wirkstoffe umgesetzt. Deutschlandweit ist die Herstellung von Arzneimitteln und Wirkstoffen durch das Arzneimittelgesetz (AMG) vorgegeben und wird durch die rechtsverbindlichen Arzneimittel- und Wirkstoffherstellungsverordnung (AMWHV) umgesetzt.

Kosmetikindustrie

Die GMP Leitlinie orientiert sich an der DIN EN ISO 22716 Kosmetik GMP. In der EG-Kosmetikverordnung 1223/2009 finden sich die Regelungen zu Zusammensetzungen und Kennzeichnungsangaben, Einschränkungen für bestimmte Stoffe, Sicherheitsbewertungen sowie für Marktüberwachung und Registrierung.

Aus pflanzlichen, tierischen oder mikrobiologischen Ausgangsmaterialien werden mit Hilfe enzymatischer, mikrobiologischer und/oder physikalischer Verfahren natürliche (d.h. in der Natur nachgewiesene) Aromen, Duftstoffe und Wirkstoffe extrahiert. Dabei ist das Zusammenspiel von Rohstoff und Lösungsmittel ebenso entscheidend wie die individuelle Anpassung von Temperatur, Verweildauer, Druck und Dosierung. Aus allen Parametern entwickelt SCHRADER für jeden Kunden die optimale Anlage.

Enorme Bedeutung hat z.B. der Vanilleextrakt, der in Lebensmitteln, Parfum und Körperpflegemitteln Anwendung findet.

Vanilleextrakt

Vanilleextrakt ist ein flüssiger Auszug aus Vanilleschoten in einem Ethanol-Wassergemisch und ggfs. Zuckersirup. Reiner Vanilleextrakt darf nur aus echten Vanilleschoten extrahiert werden, enthält alle Aromastoffe der Vanille in hochkonzentrierter Form und ist praktisch unbegrenzt haltbar. Vanilleextrakt wird hauptsächlich in der industriellen Lebensmittelherstellung benötigt, dabei werden Vanilleschoten verschiedener Qualität und Herkunft so miteinander kombiniert, dass stets eine gleichbleibende Qualität des Extraktes gesichert ist, der in Lebensmitteln, Parfum und Körperpflegemitteln Anwendung findet.

Grundsätzlich eignen sich sehr viele Rohstoffe zur Gewinnung von Extrakten:

Blüten​

z.B. Baldrian, Kamille, Johanniskraut

Blätter

z.B. Minze, Salbei, Thymian, Eukalyptus, Tee, Tabak, Cannabis

Schoten

z.B. Vanille, Chili, Johannisbrot

Wurzeln​

z.B. Süßholz, Ingwer, Kurkuma, Ginseng, Rhabarber

Tierische Produkte

z.B. Käse, Fleisch, Fisch, Federn, Hufe, Drüsen

Extraktion von
Aromen, Duftstoffen,
Wirkstoffen

Gehölze, Rinden

z.B. Sandelholz, Cola, Birke, Zimt

Kerne, Samen

z.B. Kakao, Kaffee, Dill

Pilze

z.B. Schimmelpilze, Shiitake

Früchte

z.B. Zitrusfrüchte, Beeren, Oliven

Gewürze

z.B. Nelke, Pfeffer

Für die Lebensmittelbranche

werden auf Wunsch alle Anlagen so ausgelegt, dass damit Fertigungsverfahren im Rahmen religiöser Speisevorschriften gewährleistet werden können (halal und koscher).

In der Pharmaindustrie

ist die exakte Dosierung und Mischung zu homogenen Produkten in gleichbleibender Qualität unerlässlich. Durch die Konstruktion geeigneter Rührwerksbehälter gewährleistet SCHRADER zuverlässige und effiziente Ansatz- und Mischtechnik. Die Turn Key Anlagen garantieren sichere und überprüfbare Produktion nach Maß – von der Umsetzung der Rezeptvorgabe bis zur Überwachung und Dokumentation aller Parameter.

Individuelle Anlagen und leistungsstarke Technologien für vielfältige Anwendungen

Zu Beginn des Prozessablaufes steht die Extraktion. Dabei wird die Auswahl des Extraktionsverfahrens von der Art des zu extrahierenden Produktes und der Menge des Rohmaterials (dem Stoff- bzw. Stoffgemisch) bestimmt. Selbstverständlich werden je nach Bedarf Prozesse wie Eindampfen, Destillieren oder Rektifizieren in das Anlagenkonzept integriert, ebenso wie Mischen, Lösen, Sterilisieren, Reinigen, Homogenisieren oder Rösten bzw. das vorgeschaltete Mahlen, Häckseln oder Quellen.

Extraktion

Trennverfahren, das mit Hilfe eines Extraktionsmittels eine oder mehrere Komponenten aus einem Stoff oder Stoffgemisch herauslöst.

Eindampfung

Erhitzen einer chemischen Lösung, um durch Eindampfen des Lösungsmittels den Extrakt auf die geforderte Konzentration zu bringen. Das kondensierte Lösungsmittel kann später durch Rektifikation aufbereitet werden.

Destillation

Thermisches Verfahren zur nicht-vollständigen Trennung von Flüssigkeitsgemischen.

Rektifikation

Spezielle Form der Destillation, bei der der Destillationsvorgang mehrfach wiederholt wird und es zur vollständigen Trennung der Flüssigkeitsgemische kommt.

Wir arbeiten daran, zu übertreffen

Wir fertigen individuelle und hochspezialisierte Anlagen ganz nach Ihren Vorgaben und innerhalb der jeweils gültigen Vorschriften. Anhand Ihrer Ziele, Ihrer Prozessübersicht und den evaluierten Parametern entwickeln und dokumentieren wir ein optimales Anlagenkonzept mit Blick auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Prozesssicherheit.

Unser Ziel: „Ein qualitativ hohes Endprodukt mit hoher Produktionssicherheit zur Zufriedenheit unserer Kunden zu erreichen.“

Kundenspezifisch

Von Prozessparametern über Versuchsanlagen bis zur individuellen Produktionsanlage

Turn Key

Konzept, Engineering, Implementierung, Inbetriebnahme und Kundendienst aus einer Hand

Nachhaltig

Geringer Lösungsmittelverbrauch durch kontinuierliche Extraktionsprozesse und Wiederaufbereitung der Lösungsmittel

Geringer Energieverbrauch durch mehrstufige Eindampftechnologie

Qualität

Engineering & Produktion in Deutschland für beste Produktqualität

Einsparpotential

Optimales Verhältnis von Produktausbeute zu Energieeintrag und Lösungsmittelverbrauch

Zertifiziert

Umfassende Zertifizierung für die gängigen Auflagen weltweit

Halal & Koscher

Anlagen mit Fertigungsverfahren im Rahmen religiöser Speisevorschriften

Kontakt

Wir stehen Ihnen telefonisch, per E-Mail und mit einem globalen Netzwerk erfahrener Ingenieure weltweit zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an.

Als GMP bezeichnet man Richtlinien zur Sicherung der Qualität in den Herstellungsabläufen von Arzneimitteln, Wirkstoffen, Lebensmitteln, Futtermitteln und Kosmetika. Insbesondere in der Pharmaindustrie hat Qualitätssicherung eine besondere Bedeutung, da Qualitätsabweichungen direkten Einfluss auf die Gesundheit haben können. Zur GMP gehören je nach Produkt und Verwendung:

  • Vermeiden jeglicher Art von Kontamination (totraumfrei)
  • eindeutige Produktkennzeichnung
  • gleichbleibende, reproduzierbare Produktqualität
  • Qualitätsanforderungen an Endprodukte, aber auch an Roh- und Hilfsstoffe
  • Rückverfolgbarkeit
  • qualifiziertes Personal (Ausbildung und Schulung)
  • geeignete Produktionsanlagen und -räume
  • Festlegen, Umsetzen und Einhalten von Hygieneanforderungen

Da keine einheitliche GMP-Leitlinie existiert, werden die Produktionsanlagen entsprechend der Gesetze und Verordnungen der Industrie ausgelegt, in der das Produkt später verwendet wird.  Der Umfang der notwendigen GMP-Maßnahmen wird durch die GMP Risikoanalyse festgestellt und vertraglich festgehalten.